

Ohne inneren sozialen Zusammenhalt kann eine Gesellschaft, kann ein Gemeinwesen wie eine Stadt nicht überleben. Soziale Ungerechtigkeiten müssen deshalb institutionell ausgeglichen werden, auch in Konstanz.
Der Klimawandel schreitet viel schneller voran als bisher angenommen. Es ist dringend geboten, die regenerative Energieerzeugung massiv auszubauen. Heizung und Warmwasser, Verkehr und Industrie sind unsere Hauptenergiefresser. Hier müssen große Anstrengungen getätigt werden, um so viel Energie wie möglich einzusparen und somit so viel CO2-Ausstoß wie möglich zu verhindern.
Die FGL steht vor allem auch vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels für den weiteren Ausbau des ÖPNV, die Reduzierung des Individualverkehrs und die konsequente Stärkung umweltfreundlicher Mobilität.
Eine intakte Umwelt ist die Grundlage unseres Lebens. Wir haben hier in der Bodenseeregion eine wunderschöne, vielfältige, einmalige Landschaft, die geschützt und erhalten werden muss. Innerstädtische Grünräume sind für eine lebenswerte Stadt sehr wichtig.
Ohne inneren sozialen Zusammenhalt kann eine Gesellschaft, kann ein Gemeinwesen wie eine Stadt nicht überleben. Soziale Ungerechtigkeiten müssen deshalb institutionell ausgeglichen werden, auch in Konstanz.
Konstanz besitzt eine überaus reiche Kulturlandschaft. Diese gilt es zu erhalten und auszubauen. Kultur bereichert die Menschen, sie dient dazu, sich mit der Gesellschaft aktiv
auseinander zu setzen, und darf deshalb nicht kurzfristigen und kurzsichtigen Sparvorhaben zum Opfer fallen.
Eine Stadt lebt von ihren Einnahmen, denn sonst kann die notwendige Infrastruktur weder finanziert, noch fortgeschrieben werden. Vor allem die Gewerbeeinnahmen sind ein wichtiges finanzielles Standbein für Konstanz.
Eine Stadt braucht einen zukunftsfähigen Haushalt. Ziel aller Maßnahmen muss die Einkommenssicherung der Stadt, der Schuldenabbau, eine sichere Anlagepolitik, der Erhalt kommunaler Grundstücke und keine Neuverschuldung sein.
Stadtplanung ist ein wichtiges Instrument, um nicht nur die bauliche, sondern die gesamte Entwicklung einer Stadt zu bestimmen. Ziel von Stadtplanung muss es sein, eine lebenswerte und qualitativ hochwertige Stadt zu konzipieren und so zu einer hohen Lebensqualität ihrer Einwohner beizutragen. Ein sensibler Umgang mit den Ressourcen der Stadt (Baudenkmale, Bäume, etc.) ist unabdingbar.
Vorrangiges Interesse der Stadt muss es sein, gute Bildungseinrichtungen vorzuhalten. Besonderes Augenmerk muss auf die Bildung unserer Kinder, der Studenten, letzten Endes aber der gesamten Bevölkerung gelegt werden. Bildung ist eine unerlässliche Investition in die Zukunft. Konstanz braucht eine gute Bildungsinfrastruktur.
Sport gehört zum Leben. Sport dient unserer Gesundheit, ist direkte Gesundheitsvorsorge und erhöht die Lebensqualität. In unseren Sportvereinen wird dank des Engagements Ehrenamtlicher hervorragende Jugend- und Präventionsarbeit geleistet. Konstanz verfügt über eine überaus reiche Sportlandschaft. Ausreichend Flächen für Sport und zum Toben sind ein Muss.
In Konstanz gibt es viele Gruppen, die sich bürgerschaftlich engagieren. Dieses Engagement tut Konstanz sehr gut, denn es gibt viele Betätigungsfelder, die nicht allein die Stadt mit ihren Institutionen abdecken kann. Um das Engagement unserer Bürger und Bürgerinnen zu fördern, brauchen wir aber gute Rahmenbedingungen.
Immer noch sind Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft benachteiligt. Auch in Konstanz ist es in den letzten 40 Jahren nicht vollständig geglückt, die Chancenungleichheit abzubauen. Hier sollten die Anstrengungen der Stadt Konstanz noch verstärkt werden. Und auch Menschen mit Behinderung müssen noch besser in die Gesellschaft integriert werden.