

44 Jahre
verheiratet
Rettungsassistent
Leiter der DRK Lehrrettungswache Konstanz
Interessen:
Laufen, Kino, Konzertbesuche, Reisen, TV Konstanz Marathongruppe
Bürgerschaftliches Engagement:
Vorstand im DRK OV Konstanz,
Ehrenamtliche Tätigkeiten:
Im DRK Kreisverband LK Konstanz e.V.,
Fördermitgliedschaft:
BUND und Kulturladen e.V
Politische Schwerpunkte:
Krankenhaus, Soziales, Sport, Jugend und Kultur.
Das Klinikum Konstanz -
Medizin für die Menschen dieser Stadt
„Das Klinikum Konstanz ist ein Akutkrankenhaus der Zentralversorgung mit 425 Betten“. Hinter diesem nüchternen Satz auf der Homepage des Klinikums stehen 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für eine umfassende, wohnortnahe medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung Sorge tragen. Das Klinikum stellt für die Stadt nicht nur viele Arbeits- und Ausbildungsplätze sondern ist auch ein wichtiger lokaler Wirtschaftsfaktor.
Auch das Klinikum Konstanz muss sich einem hohen Innovations- und Kostendruck stellen. Das Deutsche Krankenhausinstitut(DKI) beziffert den Investitionsstau in der deutschen Krankenhauslandschaft auf 50 Milliarden €. Diese schwierige Finanzlage weckt Begehrlichkeiten nach einer Privatisierung. Spätestens nach dem Zusammenbruch der Finanz- und Kapitalmärkte muss dieser Entwicklung jedoch eine klare Absage erteilt werden. Das deutsche Gesundheitssystem mit seinen Millionen von Pflichtversicherten ist für private Investoren eine große Verlockung. Eine Privatisierung von Gewinnen, die mit den Beiträgen der Versicherten erwirtschaftet werden und die Sozialisierung der Verluste ist für den Bereich der Daseinsvorsorge ethisch problematisch.
Wenn wir uns ein Krankenhaus mit einem breiten Leistungsangebot leisten möchten, wird es nicht immer ohne die Unterstützung der öffentlichen Hand gehen. Der Interessenverband kommunaler Krankenhäuser (IVKK) gibt zu bedenken, dass eine rein betriebswirtschaftlichprofitorientierte Betrachtung des Krankenhauswesens“ die Versorgung der Bevölkerung „erheblich gefährden“ könnte. Weiterhin müssen wir uns alle fragen, welche Schwerpunkte aus der Sicht der Patientinnen und Patienten für die Zukunft entscheidend sind. Die Zugänglichkeit, die Transparenz und die Qualität der Leistungen sind neben der Finanzierbarkeit wichtige Themen, die zu kurz kommen. Die Reduktion auf „Satt und Sauber“ darf nicht sein!
Gerade das Pflegepersonal hat in den letzten Jahren nach der Einführung der Diagnosebezogenen Fallpauschalen(DRG) einen großen Teil der Mehrbelastung durch Arbeitsverdichtung und Stellenabbau getragen. Diese schmerzhafte Entwicklung bleibt den Patienten nicht verborgen. So kritisierte der Stadtseniorenrat, dass für eine intensive Betreuung gerade älterer Patienten zu wenig Personal zur Verfügung steht. Für mich bedeutet dies unter dem Strich: Die kommunale Trägerschaft hat Zukunft. Das Personal verbleibt im jetzigen Tarifsystem. Eine Modernisierung der Entscheidungsstrukturen (gGmbH) ist zeitgemäß. Die Mitbestimmung des Gemeinderates bei relevanten Fragen muss erhalten bleiben. Die Patienteninteressen müssen durch Beteiligung in entsprechenden Gremien gestärkt werden.
1. Charlotte Biskup (27)
Persönliche Referentin des MdL Lehmann
2. Dr. Christiane Kreitmeier (45)
Kommunikationstrainerin
3. Anne Mühlhäußer (46)
Lehrerin
4. Werner Allweiss (63)
Oberbiliotheksrat
5. Charlotte Dreßen (38)
selbstständige Kulturmanagerin
6. Dr. Dorothee Jacobs-Krahnen (54)
Abteilungsleiterin Mensch-Umwelt-Leben
7. Till Seiler (27)
Studienreferendar
8. Peter Müller-Neff (66)
Lehrer i.R.
9. Roland Wallisch (53)
Journalist
10. Christoph Krüßmann (36)
Projektleiter
11. Günter Beyer-Köhler (48)
Zimmermeister
12. Normen Küttner (44)
Rettungsassistent
13. Karin Göttlich (65)
Rentnerin
14. Birgit Brachat-Winder (46)
Bankkauffrau
15. Karl-Ulrich Schaible (54)
Nachhilfelehrer
16. Robert Straub (52)
Architekt
17. Marco Walter (40)
Umweltpsychologe
18. Arno Bauer (44)
Zimmermeister
19. Kerstin Nebel (25)
Studentin
20. Gebhard Straßer (59)
Freier Architekt
21. Dr. Oliver Trevisiol (36)
Bibliotheksrat
22. Hans Graumann (60)
Elektromeister
23. Eva Vögtle (26)
Wissenschaftl. Angestellte
24. Michael Hoffmann (57)
Freier Architekt
25. Dr. Peter Köhler (45)
Arzt
26. Raul-Udo Kopania ( 57)
Hausmann
27. Evrim Bayram (26)
Projektmitarbeiterin
Integrationskurse
28. Peter Müller (60)
Zahnarzt
29. Ingrid Hucke-Czapla (59)
Lehrerin
30. Nils Donder (40)
Unternehmer
31. Gisela Kusche (52)
Lehrerin
32. Dr. Mike Herrmann (45)
selbst. Biologe
33. David Norberg (28)
Dipl.Ing.(FH)Verfahrens- und Umwelttechnik
34. Wolfgang Brückner (56)
Sonderschulrektor
35. Christine Hähl (58)
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
36. Hans Weinbacher (70)
Rektor i.R.
37. Uli Göttelmann (43)
Hochschuldozent
38. Michael Dienst (55)
Biologe
39. Dagmar Krug (49)
Fraktionsassistentin FGL
40. Christa Quack-Weres (44)
Kreisgeschäftsführerin
B90/Die Grünen