

53 Jahre
verheiratet
2 Kinder, 17 und 16 Jahre
Journalist
zur Zeit frei gestellter Betriebsratsvorsitzender
doppelte Staatsbürgerschaft
deutsch/französisch
Interessen:
Kommunalpolitik, Chorgesang, Lesen
ehrenamtliche Tätigkeiten:
Stadtrat, Vorstand Musikschule, (Hilfs-)Schöffe am Jugendgericht
politische Schwerpunkte:
Stadtplanung, Krankenhaus, Kultur
Vom Konzerthaus zur Splitternacht -
Ein urgrünes Thema: Die Vielfalt erhalten - auch in der Kultur
„Sie hätte später sterben können.“ Macbeth ist’s, der das so trocken ausspricht, als er erfährt, dass sich seine Frau das Leben genommen hat. „Entsetzen, meines Mordsinns Hausgenoss, schreckt nun mich nimmermehr“, sagt er, als er die Schreie und Wehklagen hört. Wie wird er in Konstanz auftreten, dieser Macbeth? Shakespeares Tragödie ist die erste Inszenierung der kommenden Spielzeit. Ich freue mich schon drauf.
Ein Theater, Museen und ein Symphonieorchester leistet sich Konstanz. Es sind Trümpfe, die die Stadt auch zum kulturell interessanten Ziel werden lassen. Diese Leuchttürme gehören darüber hinaus zu den Standortfaktoren, die Unternehmen den Weg nach Konstanz weisen können.
Aber Kultur beschränkt sich nicht auf diese drei Leuchttürme. Das K9, der Kulturladen, das Zebrakino, der Kunstverein, Chöre, Musikschule, Tanzinitiativen und Literaturkreise sorgen dafür, dass Kultur auch zwischen den Leuchttürmen hell leuchtet. Wer sich etwas umschaut in der Szene, erkennt, wie die unterschiedlichen Akteure voneinander profitieren. Musiker der Südwestdeutschen Philharmonie finden sich auch im Ensemble intégral wieder, um neue Musik in Konstanz bekannt zu machen. Sie tauchen bei Jazz-Konzerten auf, sie unterrichten an der Musikschule oder geben Privatunterricht. Schauspieler vom Stadttheater beglücken die Besucher von Lesungen oder ergreifen selbst die Initiative zu neuen Programmen außerhalb des Stadttheaters. Und spätestens, wenn das K9 zur Splitternacht lädt oder das Zebrakino zu einer besonderen Programmreihe, erkennt man, wie falsch es wäre, nur die etablierte Kultur zu fördern.
Ebenso falsch wäre es freilich, letztere zu vernachlässigen. Dringendstes Gebot der Stunde ist für mich der Bau eines zeitgemäßen Spielorts für die Philharmonie, gerne auch auf Klein Venedig. Gerade eine grüne Verkehrspolitik, die konsequent den Autoverkehr in die Schranken weist, ist der Garant dafür, dass Klein Venedig ein Konzerthaus verträgt.
Klein Venedig selbst gewönne. Man kann dem jetzigen Ödland dort zwar einen gewissen Charme nicht absprechen. Es eignet sich vielleicht sogar für eine Freilichtaufführung der ersten Szene von Macbeth. Da treffen sich im Nebel die drei Hexen und stellen fest: „Schön ist hässlich, hässlich schön.“ Die Eishalle. Die Kunstgrenze. Das Sealife. Ein Konzerthaus. Was ist schön? Was ist hässlich? Schlag nach bei Shakespeare.
Roland Wallisch
1. Charlotte Biskup (27)
Persönliche Referentin des MdL Lehmann
2. Dr. Christiane Kreitmeier (45)
Kommunikationstrainerin
3. Anne Mühlhäußer (46)
Lehrerin
4. Werner Allweiss (63)
Oberbiliotheksrat
5. Charlotte Dreßen (38)
selbstständige Kulturmanagerin
6. Dr. Dorothee Jacobs-Krahnen (54)
Abteilungsleiterin Mensch-Umwelt-Leben
7. Till Seiler (27)
Studienreferendar
8. Peter Müller-Neff (66)
Lehrer i.R.
9. Roland Wallisch (53)
Journalist
10. Christoph Krüßmann (36)
Projektleiter
11. Günter Beyer-Köhler (48)
Zimmermeister
12. Normen Küttner (44)
Rettungsassistent
13. Karin Göttlich (65)
Rentnerin
14. Birgit Brachat-Winder (46)
Bankkauffrau
15. Karl-Ulrich Schaible (54)
Nachhilfelehrer
16. Robert Straub (52)
Architekt
17. Marco Walter (40)
Umweltpsychologe
18. Arno Bauer (44)
Zimmermeister
19. Kerstin Nebel (25)
Studentin
20. Gebhard Straßer (59)
Freier Architekt
21. Dr. Oliver Trevisiol (36)
Bibliotheksrat
22. Hans Graumann (60)
Elektromeister
23. Eva Vögtle (26)
Wissenschaftl. Angestellte
24. Michael Hoffmann (57)
Freier Architekt
25. Dr. Peter Köhler (45)
Arzt
26. Raul-Udo Kopania ( 57)
Hausmann
27. Evrim Bayram (26)
Projektmitarbeiterin
Integrationskurse
28. Peter Müller (60)
Zahnarzt
29. Ingrid Hucke-Czapla (59)
Lehrerin
30. Nils Donder (40)
Unternehmer
31. Gisela Kusche (52)
Lehrerin
32. Dr. Mike Herrmann (45)
selbst. Biologe
33. David Norberg (28)
Dipl.Ing.(FH)Verfahrens- und Umwelttechnik
34. Wolfgang Brückner (56)
Sonderschulrektor
35. Christine Hähl (58)
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
36. Hans Weinbacher (70)
Rektor i.R.
37. Uli Göttelmann (43)
Hochschuldozent
38. Michael Dienst (55)
Biologe
39. Dagmar Krug (49)
Fraktionsassistentin FGL
40. Christa Quack-Weres (44)
Kreisgeschäftsführerin
B90/Die Grünen